Naturpark Lauenburgische Seen

 Das weiße Gold des Mittelalters

Der Handel mit Salz war im Mittelalter mit Macht und Reichtum verbunden. Als Konservierungsmittel - vor allem von Fisch - war Salz im Ostseeraum wertvoll wie Gold. Die Lübecker Hansekaufleute brachten es vom wichtigsten Salzvorkommen Nordeuropas in Lüneburg auf der „Alten Salzstraße“ nach Lübeck.

Auf den Spuren des „Weißen Goldes“ fahren Radtouristen heute auf dem 3-Sterne-Fernradweg „Alte Salzstraße“ von Lüneburg bis Lübeck. Durch die Kontrolle des Salzhandels und den Bau der „Stecknitzfahrt“ (1398), des historischen Vorläufers des heutigen Elbe-Lübeck-Kanals, stieg Lübeck zur „Königin der Hanse“ auf.

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Kanalschleusen und weite Landschaft

Neben Einkehrmöglichkeiten sorgen am Kanal Unterstände und Sitzgruppen für eine komfortable Fahrradreise. Info-Tafeln vermitteln Wissenswertes über Schleusen und die Themen Salz, Natur und Kultur. Der Blick schweift in die weite Landschaft, während die Kanalschiffer und Freizeitkapitäne in „historischem Fahrwasser“ vorbeiziehen.

1398 dauerte die Reise der „Salzkähne“ auf den 97 Kilometern von Lauenburg nach Lübeck bis zu drei Wochen. 13 und später 17 Schleusen waren zu passieren. In ganz Nordeuropa gab es kein Pendant zu dieser technischen Meisterleistung.

Der Elbe-Lübeck-Kanal mit Fernradweg aus der Luft

Der Elbe-Lübeck-Kanal mit Fernradweg aus der Luft