Naturpark Lauenburgische Seen

Im Wechsel der Jahreszeiten

Ziegenherde am Schaalseekanal

Ziegenherde am Schaalseekanal

Land- und Forstwirtschaft prägen noch heute das Bild der Region, bestimmen im Wechsel der Jahreszeiten das Leben im ländlichen Raum. Große Bedeutung hat der Spargelanbau, der jährlich zur Krönung einer Lauenburgischen Spargelkönigin Anlass gibt. Und jedes Frühjahr pflücken hunderte Erntehelfer Tonnen von Erdbeeren und es wird sehnsüchtig die Reife der zarten Frühkartoffeln erwartet.

Ein kultureller Höhepunkt in der Jahresmitte ist der alljährliche „KulturSommer am Kanal“. Wenn der ganze Kreis die Künste und den Sommer feiert, gibt es auch Gelegenheit, edle Obstbrände und Schnäpse der örtlichen Schnapsbrennereien zu genießen. Entstanden durch das reiche Angebot an Getreide, Kartoffeln und Obst sind sie Bestandteil des kulinarischen Lokalkolorits.

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Touristische Attraktion

Wachturm an der ehemaligen Grenze Natur im Schatten der Grenze 

Bis 1990 noch „strukturschwacher Raum“ sind das Herzogtum und der Naturpark Lauenburgische Seen heute Erholungsraum und touristische Attraktion in der Metropolregion Hamburg. Die zentralen Orte wie Ratzeburg, Mölln und Büchen dokumentieren die Kulturgeschichte des Lauenburgischen in zahlreichen Museen, Ausstellungen und Denkmälern. Aber auch in den Dörfern und zahlreichen Guts- und Herrenhäusern finden sich kulturgeschichtliche Zeugnisse.

In den Landgasthöfen und Hof-Cafés sowie Restaurants und Hotels der Städte Ratzeburg, Mölln und Büchen hat sich im Herzogtum Lauenburg in den vergangenen Jahrhunderten eine regionale Küche etabliert. Neben Wildbret zählen besonders die schmackhaften Speisefische wie Zander, Forelle und Maräne  zu den Delikatessen.

Alte Eiche in einem Kornfeld bei Brunsmark

Alte Eiche in einem Kornfeld bei Brunsmark