Naturpark Lauenburgische Seen

Wälder, Wiesen, Moore, Seen – für jeden das richtige Angebot

Herbststimmung: Raureif im Naturschutzgebiet Salemer Moor

Herbststimmung: Raureif im Naturschutzgebiet Salemer Moor

Bereits stadtnah von Mölln und Ratzeburg aus gibt es Wandertouren von 2,5 bis 15 Kilometern Länge. Viele sind Rundwege, führen um einen See, durch Wiesentäler, Moore und verschiedene Waldgemeinschaften. Von den Anhöhen der Moränen und an den Ufern der Seen ergeben sich herrliche Aussichten.

Zahlreiche Badestellen laden vor allem am Ratzeburger See zum feucht-fröhlichen Vergnügen. Ausflugsschiffe fahren auf den Seen rund um die Inselstadt Ratzeburg und in Richtung Norden weiter auf der Wakenitz – dem Amazonas des Nordens - sogar bis in die Hansestadt Lübeck.

Auch in Mölln können im historischen Zentrum am Stadtsee unterschiedliche Boote ausgeliehen und die angrenzenden Ziegelsee und Schulsee auf eigene Faust erkundet werden. Eine Alternative ist bei Kaffee und Kuchen die Fahrt auf einem der Ausflugsschiffe.

Einblicke in die Natur

Heimliche Blicke in versteckte Bereiche der Natur bieten im Naturpark die Aussichtstürme, Plattformen und Beobachtungspunkte. In einer anderen Welt steht man beispielsweise inmitten der sumpfigen Uferzone am Schwarzsee im Hellbachtal oder auf den Aussichtstürmen am Salemer Moor, Mechower Seeufer, Kittlitzer Hofsee oder in Dargow.

Ein besonderes Kleinod im Naturpark Lauenburgische Seen ist das Naturschutzgebiet (NSG) Salemer Moor mit seinen angrenzenden Wäldern und dem Garrensee, Plötscher See, Schwarze Kuhle und Ruschensee. Es gehört mit dem NSG Schwarze Kuhle zu den ältesten Naturschutzgebieten Schleswig-Holsteins.

Wasserspuren der Eismassen

Der klare, bis zu 23 Meter tiefe Garrensee zählt zu den nährstoff- und kalkarmen Seen in Schleswig-Holstein. Der maximal 13 Meter tiefe Plötschersee sowie der nur drei Meter tiefe Ruschensee sind hingegen nährstoffreich. Und die bis zu zehn Meter tiefe Schwarze Kuhle ist ein saurer, nährstoffarmer Moorsee, der fast ganz von Wald umgeben ist.

Genauso unterschiedlich und artenreich sind auch Landschaft und Seen im NSG Hellbachtal südlich von Mölln. Der Hellbach und die ihn östlich flankierenden Krebssee, Lottsee und Schwarzsee sind ebenfalls Überbleibsel einer Schmelzwasserrinne der Weichsel-Kaltzeit.