Naturpark Lauenburgische Seen

Große Vielfalt im Schatten der Teilung

Rundblättriger Sonnentau

Rundblättriger Sonnentau

Im Sperrgebiet von 85 Kilometern inner­deutscher Grenze konnte sich im Herzogtum Lauenburg die Natur in großem Maße ungehindert entfalten. Besonders in den Übergängen unter­schied­licher Lebens­räume wie Wald, Wasser oder Wiese findet sich der größte Arten­reichtum. Und im Naturpark Lauen­burgische Seen ist der Wechsel zwischen den Biotopen all­gegen­wärtig.

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Artenreichtum in den Feuchtgebieten

Besonders die mehr als 40 Seen stehen für diese Vielfalt. Zahlreiche bedrohte Vogelarten finden in dieser Seenlandschaft Nahrung und Lebensraum. Im Schaalseegebiet ist sogar der Seeadler mit ein paar Brutpaaren vertreten. Die Greifvögel mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,5 Metern bauen ihre Horste bevorzugt in der Krone stattlicher Baumriesen im Wald.

Eisvogel auf der JagdIn den sumpfigen Niederungen der Eschen- und Erlenwälder wachsen seltene Waldorchideen, gedeihen verschiedene Torfmoose, Wollgras, Sumpfporst und Rosmarinheide oder der Insekten fressende Rundblättrige Sonnentau. Und auf den Wiesen und Brachflächen sehen wir alljährlich mit Freude die vielen Weißstörche, die in zahlreichen Dörfern des Gebietes im Frühjahr ihre Horste beziehen.

An den Gewässern des Naturparks mit ihrer unterschiedlichen Ausdehnung, Tiefe und Beschaffenheit können unterschiedlichste Vogelarten wie Eisvogel (Foto rechts) und Flussseeschwalbe Schellente und Gänsesäger beobachtet werden. Über dem Röhricht fliegt eine Rohrweihe, hoch oben kreist ein Fischadler.

Erdhummel auf Diestel

Erdhummel auf Diestel