Naturpark Lauenburgische Seen

Einmalig in Norddeutschland

Foto vom Lütauer SeeWald und Wasser sind prägende Elemente im Naturpark Lauenburgische Seen. Sie stehen neben den Wiesen und Weiden für Ruhe, würzige Luft, Weite und stimmungsvolle Lichtspiele. Mit 26 Prozent Waldanteil ist der südlichste aller Kreise Schleswig-Holsteins absoluter Spitzenreiter im Norden. Eine nachhaltige, schonende Forstwirtschaft trägt diesem Erbe Rechnung.

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Im Naturpark haben sich verschiedene Wald­gemein­schaf­ten angesiedelt. Unterschiedlich sind auch die mehr als 40 Seen, die moorig braun und nährstoffreich oder klar und nährstoffarm, tief oder flach sind. Heraus ragen die großen Gewässer Ratzeburger See (1.600 ha) und Schaalsee (2.400 ha). Der Schaalsee ist mit 71,5 Metern der tiefste See Norddeutschlands und hat eine herausragende Stellung für die Vogelwelt.

Reiche Flora und Fauna

Entsprechend der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheit haben sich ganz unterschiedliche Gemeinschaften aus Flora und Fauna im Naturpark angesiedelt. Neben verschiedenen Buchenwaldtypen gibt es Mischwälder wie Eichen-Hainbuchen-Wald oder Stieleichen-Birkenwald. In  den dauerhaft feuchten Senken finden sich Erlenbruchwälder. Hier leben Frösche, Kröten, Molche  und Libellen und wachsen seltene Sumpfpflanzen. Solche unzugänglichen Orte brauchen scheue Arten wie Kranich und Schwarzstorch als Brutplätze.

Der "Grundloser Kolk"

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