Naturpark Lauenburgische Seen

„Herzogs naturSchätze“ - Perlen der lauenburgischen Natur

Die Tourismus-Kampagne „Herzogs naturSchätze“ führt Sie zu zwölf wunderschönen Orten in der wald- und wasserreichen Hügellandschaft des Herzogtums Lauenburg. Das Projekt der Herzogtum Lauenburg Marketing- und Service-Gesellschaft (HLMS) entstand in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Lauenburgische Seen. Eine kostenlose „Schatzkarte“ zeigt die ausgewählten Naturschauplätze.

Mit der offiziellen Wanderkarte für den Naturpark Lauenburgische Seen (Maiwald-Verlag) im Gepäck kann die Schatzsuche beginnen:

1) Wakenitz
Der „Amazonas des Nordens“ mit seiner urwüchsigen Ufervegetation, angrenzenden Auwäldern und breiten Wasserflächen erstreckt sich vom Nordende des Ratzeburger Sees bis nach Lübeck. Die Wakenitzniederung gehört zu den schönsten Flusslandschaften des Nordens und bietet seltenen Pflanzen und Tieren Lebensraum. Ein Eldorado für Kanuten.   mehr erfahren…

2) Mechower See
An der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern liegt bei Ratzeburg inmitten feuchten Grünlandes der Mechower See. Der eiszeitliche Rinnensee ist ein Anziehungspunkt für Wasservögel, die man von einer Aussichtsplattform am Ufer gut beobachten kann. Umgeben ist der See von Feuchtwiesen. Hier leben seltene Amphibien, Seeadler und Singvögel, die im Schilf brüten. mehr erfahren…

3) Salemer Moor
Eine Talrinne mit Seen, Hochmooren und Bruchwäldern, eingebettet in Buchenmischwald auf Moränenhängen – das ist der Naturerlebnisraum Salemer Moor. So abwechslungsreich wie die Landschaft sind auch die vier ganz unterschiedlichen Seen mit ihrem glasklarem bis moorigem Wasser. Eines der ältesten Naturschutzgebiete Schleswig-Holsteins. mehr erfahren…

4) Schaalsee – Groß Zecher und Seedorfer Werder
In Norddeutschlands tiefstem See - dem Schaalsee - liegen die beiden von Wasser umgebenen Werder von Seedorf und Groß Zecher. Rundwege mit ständigem Blick auf die Uferregion und Wasserflächen führen auf Moränenrücken durch naturnahe Hochwälder mit verschiedenen Baumarten, knorrigen Baumriesen und von Pilzen bewachsenem Totholz.  mehr erfahren…

5) Hellbachtal
Das eiszeitliche „Tunneltal“ mit dem mäandrierenden Hellbach ist mit seinen Feuchtwiesen und Bruchwäldern, unterschiedlichen Seen, Moorflächen und bewaldeten Hängen ein echtes Kleinod. Die Seen zeigen braunes Moorwasser, kalkhaltiges, bläulich klares oder durch hohen Algenanteil grünlich gefärbtes und nährstoffreiches Wasser. mehr erfahren…

6) Naturerlebnisraum Mölln
An den Möllner Wildpark – dem Naturerlebniszentrum Uhlenkolk mit vielen einheimischen Tierarten – grenzt ein malerisches Seen- und Waldgebiet, das durch eiszeitliche Ablagerungen und Auswaschungen entstand. Faszinierend ist der Wechsel von Wasser, bewaldeten Hängen und Moränenrücken, feuchten Bruchwäldern und Moorsenken.  mehr erfahren…


7) Oldenburger Wall
Neben einem slawischen Ringwall aus dem 8. Jahrhundert liegt bei Neuhorst der Oldenburger See. Das stark verlandende, flache Gewässer liegt in einer wild überwucherten, moorigen Senke, die an den Rändern von Wald geschützt und ein bevorzugter Rast- und Übernachtungsplatz für Kraniche im Naturpark Lauenburgische Seen ist. mehr erfahren…


8) Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe
Bis zu 40 Meter hohe Steilhänge und regelmäßig überflutete Auwälder prägen die Uferbereiche des Naturschutzgebietes Hohes Elbufer zwischen Tesperhude und Lauenburg. Dahinter erheben sich an den Hängen des Elbeurstromtales hohe Buchenwälder. Das Holz der Auwälder nutzt heute wieder der Biber zum Bau seiner Wasserburgen. mehr erfahren…

9) Besenhorster Sandberge
Bei Geesthacht hinterließ die letzte Eiszeit viel Sand, der zu Dünen von bis zu 20 Meter Höhe aufgeweht wurde. Heute sind die Besenhorster Sandberge  von Eichen, Kiefern und Birken bestanden. Zwischen den Waldflächen, in denen die alten Bunker einer Pulverfabrik aus Kriegszeiten verfallen, wachsen auf den Elbsandwiesen besondere und seltene Pflanzen. mehr erfahren…


10) Das Billetal und der Sachsenwald
Der natürlich geschwungene Bachlauf der Bille mit seinen mystischen Auwäldern und Moränenhängen bildet die westliche Grenze von Schleswig-Holsteins größtem Waldgebiet – dem Sachsenwald. In dem Kaltwasserbach leben bedrohte Fische. Sein Tal bietet seltenen Pflanzen und Tieren wie dem Eisvogel Lebensraum. Im angrenzenden Sachsenwald wandert man auf den Spuren des „Eisernen Kanzlers“ Otto von Bismarcks. mehr erfahren…

11) Pantener Moor
In einer sumpfigen Niederung in der Nähe des Elbe-Lübeck-Kanals liegt bei Panten der gleichnamige „Moorweiher“. In der eiszeitlichen Schmelzwasserrinne des Stecknitz-Delvenau-Tals finden sich auf engem Raum See, Moor, Auwald und unterschiedliche Rasenflächen. Hier jagen Weißstorch und Seeadler, leben gefährdete Insekten- und Pflanzenarten. mehr erfahren…

12) Das Grüne Band bei Langenlehsten
Die innerdeutsche Grenze hat bis heute ihre Spuren in der Natur hinterlassen. Als Teil des „Grünen Bandes“ - der Linie des ehemaligen „Eisernen Vorhangs“ – wird auf dem Grenzabschnitt bei Langenlehsten Vergangenheit lebendig. Hier erschossen DDR-Grenzer 1976 Michael Gartenschläger und wuchert heute eine Heidelandschaft mit beeindruckender Vogelwelt. mehr erfahren…